skip to Main Content

Weinanbau im Burgund

Die Weinanbauregion Burgund produziert namhafte Weine, die auf der ganzen Welt beliebt sind. Das Burgund zählt rund 29 000 Hektar an Rebfläche und produziert eine durchschnittliche Erntemenge von rund 1.5 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr. Die Anbaufläche erstreckt sich auf drei Departementen: Yonne, Côte-d’Or und Saône-et-Loire.

Es werden 5 grosse und bedeutende Produktionsflächen unterschieden: 1) Chablis, Grand Auxerrois, Tonnerre, Joigny und Vézelay; 2) Côte de Nuits, Hautes Côtes de Nuits und Châtillonnais; 3) Côte de Beaune und Hautes Côtes de Beaune; 4) Côte Chalonnaise und Couchois; 5) Mâconnais.

Die Weinberge des Burgunds profitieren von einer aussergewöhnlichen Lage: ideale klimatische und geographische Verhältnisse. Charakteristisch für das Weinanbaugebiete, das seit 2015 UNESCO-Weltkulturerbe ist, sind die genau abgegrenzten, relativ kleinen Parzellen. Im Burgund werden sie climat genannt. Die Vielfalt der Bodenarten und Mikroklimas erzeugen deutliche Unterschiede zwischen den im Burgund produzierten Weinen.

Burgund
Burgund
Burgund
Burgund
Karte Des Burgund
BurgundBurgundBurgundKarte Des Burgund

Burgunder Weine

Im Burgund dominieren zwei Traubensorten: der Chardonnay (Weissweintraube) und der Pinot Noir (Rotweintraube). Zwei weitere, im Burgund verbreitete Rebsorten sind die Weissweintraube Aligoté und die Rotweintraube Gamay. Das Burgund ist die Wiege dieser vier Traubensorten.

Die verschiedenen Bodenarten – die meisten enthalten jedoch Ton und Kalk – verleihen den Rebsorten Originalität und Authentizität. Chardonnay und Pinot Noir offerieren damit den Burgunderweinen eine einzigartige und unnachahmliche Mineralität. Die roten Burgunderweine sind subtil und samtig, die weissen Burgunderweine sind lebhaft und sinnlich.

Back To Top