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Weinanbau in Languedoc-Roussillon

Mit einer bestockten Rebfläche von weit mehr als 200 000 Hektar ist Languedoc-Roussillon das grösste Weinanbaugebiet Frankreichs. Entlang der Küstenlinie am Mittelmeer breitet sich das Gebiet über die vier Departemente Aude, Gard, Hérault und Pyrénées-Orientales aus. Die Vielfalt der Böden, Traubensorten, Hanglagen und klimatischen Bedingungen spiegelt sich in der Produktion verschiedenster Weinen wider: von leichten und fruchtigen Tischweinen bis hin zu mächtigen Cuvées.

Wie im Rhônetal wurde im Languedoc-Roussillon unter römischer Herrschaft grossflächig Wein hergestellt, der in Amphoren nach Rom vertrieben wurde. Den Schwankungen der Geschichte ausgesetzt, erlebte das Weinbaugebiet im Mittelalter und in der Neuzeit Hochs und Tiefs. Die Anfang des 20. Jahrhunderts minderwertige Qualität der Rebsorten (wie beispielsweise der Aramon) wurde ab den 1980er-Jahren durch die Anpflanzung neuer, hochwertiger Traubensorten gesteigert. Zusammen mit den aufkommenden AOC-Appellationen nach dem Zweiten Weltkrieg führte diese Entwicklung zu einer markanten Aufwertung des Weinanbaugebiets.

Languedoc Roussillon
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Weine aus dem Languedoc-Roussillon

Die Weinregion Languedoc-Roussillon geniesst ein mediterranes Klima, das von Hitze, Trockenheit und heftigen Regenschauern geprägt ist. Es werden hauptsächlich rote Rebsorten kultiviert. Carignan ist die am weitesten verbreitete Traubensorte. Es folgen die roten Traubensorten Syrah, Mourvédre, Grenache und Cinsaut. Für die Herstellung von Weiss- und Schaumweinen werden unter anderem die weissen Traumsorten Muscat Blanc, Grenache blanc, Bourboulenc, Chardonnay und Maccabéo gekeltert.

Einige zufällig ausgewählte Weine aus dem Languedoc-Roussillon

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