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Weinlese auf der Domaine Joseph Mellot (Loire)

Unter goldener Herbstsonne

Es ist wieder soweit: der Vegetationszyklus neigt sich seinem Ende zu, die Früchte sind reif und nun beginnt ihre Wandlung zu Wein. Wie jedes Jahr findet im Herbst die Weinlese statt. Unter goldener Herbstsonne wurde auch auf der Domaine Joseph Mellot in Sancerre, im Département Cher, die Ernte des Jahres eingebracht.

In den frühesten Morgenstunden begann die Weinlese, noch bevor die ersten Sonnenstrahlen den Himmel in spektakulärem Licht malten (erste Fotografie). Ein dutzend Weinleser begaben sich auf die in der Weinregion Loire gelegenen Rebberge des Sancerre. Die Domaine besitzt eine riesige Weinanbaufläche von rund 100 Hektaren Land, wobei sich die Reben der Appellation Sancerre auf rund 48 Hektaren und diejenige von Pouilly Fumé auf rund 25 Hektaren ausbreiten. Für die Weinleser heisst das, dass es während der Ernte keine Zeit für Erholung gibt.

Die 2010 erhaltene Bezeichnung in Agriculture raisonnée, ein französisches Siegel für umweltschonende Bewirtschaftung, zeigt sich auch bei der Ernte:  Mit grosser Behutsamkeit wurden die reifen Früchte von Hand geerntet und auf direktem Weg ihrer weiteren Verarbeitung zugeführt.

Eine vielversprechende Ernte

Nach einer anstrengenden Ernte können sich die Weinleser endlich etwas Ruhe gönnen. Noch viel wichtiger: Endlich kann auch das Ergebnis der Ernte begutachtet werden: Catherine Corbeau-Mellot, seit 2005 Geschäftsführerin der Domaine Mellot, degustiert den frisch gepressten Saft und scheint sichtlich zufrieden zu sein (neunte und zehnte Fotografie).

Trotz Frostschäden, die ihre Spuren in den Appellationen Pouilly fumé, Coteaux du Giennois und Châteaumeillant sowie auf einigen Sauvignon-Parzellen in Reuilly hinterlassen haben, konnte 2017 eine vielversprechende Ernte eingebracht werden.

Aus den geernteten Trauben wurden sehr aromatische Säfte gekeltert, die Noten von Birnen und Zitrusfrüchten aufweisen. Nun ist die Weingärung in vollem Gange. Wir danken der Domaine Joseph Mellot ganz herzlich für diesen Bericht und diese fantastischen Impressionen. Wir freuen uns bereits auf den Jahrgang 2017.

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